Zum 1. Januar 2017: Änderungen bei der Kranken- & Pflegepflichtversicherung

Beitragsbemessungsgrenze gestiegen

Der Beitrag, den gesetzlich Versicherte für die Krankenversicherung zahlen müssen, richtet sich nach ihrem Bruttolohn. Dieser wird bis zu der so genannten Beitragsbemessungsgrenze herangezogen. Der maximale Bruttolohn, den die gesetzlichen Krankenkassen berücksichtigen, stieg zum 1. Januar 2017 von 50.850 Euro auf 52.200 Euro.

Höhere Versicherungspflichtgrenze

Gesetzlich versicherte Arbeitnehmer, die in die private Krankenversicherung wechseln möchten, müssen ein festgelegtes Jahreseinkommen überschreiten. Diese so genannte Versicherungspflichtgrenze stieg zum 1. Januar 2017 von 56.250 auf 57.600 Euro.


Höhere Beiträge & Pflegegrade

Zum 1. Januar 2017 trat außerdem der zweite Teil des Pflegestärkungsgesetzes in Kraft. Damit gibt es statt der bisherigen drei Pflegestufen nun fünf Pflegegrade. Damit sollen Krankheiten wie Demenz besser erfasst und stärker in die Einstufung einbezogen werden. Zudem stieg ab Januar der Beitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung um 0,2 Prozentpunkte auf 2,55 Prozent., für Kinderlose sogar auf 2,8 Prozent. Die gesetzliche Pflegeversicherung bietet allerdings nur eine finanzielle Teilabsicherung. Für eine  umfassende Absicherung empfehlen wir, sich zum Thema privater Pflegeschutz (z.B. als Pflegerente) beraten zu lassen.


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NFS 06.07.2021

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