Berufsunfähigkeit absichern

Der Schutz gegen die finanziellen Folgen von Berufsunfähigkeit ist wichtig. Wer nach 1961 geboren ist, erhält bei Berufsunfähigkeit keine staatliche Leistung. Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung schützen Sie sich und Ihre Familie vor finanziellen Schwierigkeiten, wenn Sie Ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Die Berufsunfähigkeitsversicherung gehört somit zu den wichtigsten Policen. Wer etwa aufgrund einer Krankheit nicht mehr arbeiten kann, erhält aus ihr eine Rente bis zum Ende der vereinbarten Laufzeit. Deswegen ist ein angemessener Berufsunfähigkeitsschutz für jeden existenziell notwendig.

Warum die Berufsunfähigkeit absichern?

Die gesetzliche Absicherung zahlt nur bei Erwerbsunfähigkeit, nicht bei Berufsunfähigkeit. Die volle Erwerbsminderungsrente liegt deutlich unter einem Drittel des letzten Bruttogehalts. Gemäß Statistik der Deutschen Rentenversicherung beträgt die durchschnittliche volle Erwerbsminderungsrente zurzeit 735 EUR pro Monat*. 

 

Zudem sollte man wissen, dass nicht jeder Antrag bewilligt wird. Die aktuelle Ablehnungsquote beträgt 43%.* Die Höhe der Erwerbsminderungsrente berechnet sich aus den individuellen Versicherungsjahren in der Rentenversicherung und den persönlichen Entgeltpunkten, die Jahr für Jahr gesammelt werden.

 

Ein Beispiel:  30 Einzahlungsjahre in die gesetzliche Versicherung = volle Erwerbsminderungsrente in Höhe von ca. 30% vom Bruttoeinkommen.

 

Der Rentenanspruch wird also deutlich niedriger ausfallen, wenn kürzer eingezahlt wurde. Ggfs. besteht auch gar kein Rentenanspruch, z.B. für Studenten.


Quelle: Statistik der Deutschen Rentenversicherung "Erwerbsminderungsrenten im Zeitablauf 2019", Stand: 22.07.2019
Quelle: Statistik der Deutschen Rentenversicherung "Erwerbsminderungsrenten im Zeitablauf 2019", Stand: 22.07.2019
Quelle: Statistik der Deutschen Rentenversicherung "Erwerbsminderungsrenten im Zeitablauf 2019", Stand: 22.07.2019
Quelle: Statistik der Deutschen Rentenversicherung "Erwerbsminderungsrenten im Zeitablauf 2019", Stand: 22.07.2019

Die Versicherungsbedingungen sind entscheidend

Der Versicherte soll im Ernstfall schnell seine Rente erhalten. Deshalb geben vor allem die Versicherungsbedingungen den Ausschlag für das Qualitätsurteil. Ein sehr guter Berufsunfähigkeitsschutz zeichnet sich aus durch:

  • Kurze Prognose. Der Versicherer erkennt die Berufsunfähigkeit an, wenn ein Arzt sie für voraussichtlich sechs Monate prognostiziert.
  • Verzicht auf abstrakte Verweisung. Der Versicherer verzichtet bei Berufsunfähigkeit darauf, den Kunden auf einen anderen Beruf zu verweisen. Der Kunde erhält auch dann seine Rente, wenn er gesundheitlich noch in einem gleichwertigen Beruf arbeiten könnte.
  • Rückwirkende Zahlungen. Der Versicherer zahlt rückwirkend, wenn die Berufsunfähigkeit zunächst unklar war, aber ein Arzt sie nach sechs Monaten weiter attestiert. Meldet der Versicherte die Berufsunfähigkeit verspätet, zahlt der Versicherer sogar bis zu drei Jahren rückwirkend.
  • Nachversicherungsgarantie. Der Versicherte kann den Schutz nachträglich ohne erneute Gesundheitsprüfung in vorgegebenen Grenzen erweitern. Gründe dafür gibt es reichlich, etwa weil sich die Familiensituation verändert oder das Einkommen verbessert hat.

Wichtig für Studenten

Ein hervorragender Berufsunfähigkeitsschutz ist auch für Schüler und Studenten existenziell notwendig. Auch hier existieren qualitativ unterschiedliche Regelungen in den Versicherungsbedingungen.

 

Diese Fragen werden durch unseren Versicherungs-CHECK beantwortet:

  • Wie hoch ist die maximale monatliche BU-Rente?
  • Sind die individuellen Tätigkeiten des Studenten versichert?
  • Besteht BU-Schutz nach einem Abbruch des Studiums?
  • Zweite Studienhälfte: Gilt die Lebensstellung nach Studienabschluss bei der konkreten Verweisung?

Ansprechpartner

Thomas Busch

Thomas Busch

Vorstand
11experts AG

04751 979455

Experte für Finanzierungen &
Versicherungen



*Quelle: Statistik der Deutschen Rentenversicherung "Erwerbsminderungsrenten im Zeitablauf 2019", Stand: 22.07.2019