Dread Disease

Versicherung gegen schwere Krankheiten

Die meisten Anleger denken bei der Geldanlage in erster Linie daran, welche Anlageformen in Frage kommen. Vergessen wird oft, dass nicht nur die üblichen Anlagerisiken eine Rolle spielen.

Wenn eine Schlüsselperson in der Familie oder im Betrieb schwer erkrankt beziehungsweise einen schlimmen Unfall erleidet, kann dies existenzielle Folgen auch für andere haben. Denn fällt der Betreffende länger oder sogar dauerhaft aus, sind beträchtliche finanzielle Schäden zu befürchten. Mit einer sogenannten Dread Disease-Police (Versicherung gegen schwere Erkrankungen) lassen sich zumindest die finanziellen Risiken minimieren.

Im Gegensatz zur BU-Versicherung zahlen Dread Disease-Policen wenn eine bestimmte Krankheit vorliegt, die im Leistungskatalog genau definiert ist – unabhängig davon, ob der Betreffende berufsunfähig wird oder nicht. Der Leistungskatalog einer solchen Police umfasst mehr als 40 Krankheiten: Neben Herzinfarkt, Krebs oder Schlaganfall zählen Bypass-Operationen, Querschnittslähmung, Multiple Sklerose und andere dazu.

 

Auch die Auszahlung unterscheidet sich von einer BU-Versicherung. So wird keine monatliche Rente gezahlt; stattdessen wird dem Versicherten die fest vereinbarte Versicherungssumme meist auf einmal überwiesen.